Donnerstag, 14. September 2017

Unsortiertes XXI und unsortierte Gedanken




Im heutigen Blog-Eintrag zeige ich euch ein paar Schnappschüsse, die ich euch bisher noch nicht zeigen konnte, da ich keine ganze Serie darstellten und bisher in keinem vorherigen Blog-Eintrag reinpassten ... Es sind wirklich einfache Schnappschüsse die nicht mal alle sonderlich gut gelungen sind, aber hinter den Fotos stecken verschiedene Situationen mit einigen Erinnerungen ... Ich habe fast alle Fotos bereits als Lückenfüller auf Facebook gezeigt ...





Und damit wären wir eigentlich schon bei dem Thema worüber ich heute in meinem Blog etwas schreiben mag ... Facebook. Ein Thema das mir selbst auch schon aus den Ohren raushängt.
Nicht als Privatperson ... als Privatperson habe ich noch immer (mal mehr, mal weniger) meinen Spaß auf Facebook ... Als Seitenbetreiber, insbesondere als Hobby-Fotografin ist eine Facebook Seite eher schlauchend ... 

Einige die meine Facebook Seite auch im Auge haben, haben sicherlich auch verschiedene "Aktionen" auf meiner Seite mal gesehen ... Wöchentliche Spruch-Bilder, Tages-Tipp, Fotografen Empfehlungen und Umfragen ... ich hab recht viele Tipps von "Profis" umgesetzt um Content für meine Facebook-Seite zu bekommen um die sagenumwogende Reichweite auf meiner Seite aufrecht zu erhalten ...



Für die, die nicht wissen was diese Reichweite ist, hier eine kurze Erklärung.
Die Reichweite einer Seite auf Facebook wird durch Aktivität auf der eigenen Seite generiert. D.h. entweder du postet regelmäßig (täglich) und bekommst wenig Feedback deiner Fans in Form von Likes/Kommentare/geteilte Beiträge oder du postet ab und an mal dafür bekommst du REICHLILCH Feedback - ob du viel oder wenige Feedback bekommst hängt nicht immer von der Qualität des Beitrages ab. Mit eines der Methoden hast du aber immer eine Gewisse Reichweite erreicht. 
Seitenbetreiber mit vielen Fans erreichen natürlich mehr Menschen egal ob sie täglich oder nur ab und an mal was teilen ...

Man könnte meinen, dass wenn jemand Fan einer Seite ist, die Beiträge der Seite bei der entsprechende Person angezeigt werden, dies ist aber nicht der Fall. Leider wissen das viele nicht, die wirklich nur "konsumieren" (also Fans sind). Sie schauen sich gerne die Sachen an, die man postet, aber sie bekommen vieles einfach schon lange nicht mehr angezeigt ... 

Diese Reichweite sorgt bei vielen Seitenbetreiber für einen enormen Unmut, der nachvollziehbar ist, aber letztendlich eigentlich auch lächerlich ist. Facebook ist kein Wohltäter Verein, und wer Speicher auf deren Kosten belegt, sollte auch was dafür zahlen. Und so ist es absolut nachvollziehbar, dass Facebook die Reichweite nur dann zufrieden stellender generieren lässt, wenn man für diesen Dienst zahlt. Für große Firmen ist dies kein Thema ... kleinere Unternehmen oder eben selbstständige (wie Fotografen) oder jeder der eine Seite aus Spaß betreibt, haben jedoch das Nachsehen, da sich solche bezahlten Reichweiten oft dann doch nicht lohnen oder auf Dauer das Problem nicht löst ...


Aus dem Grund kann man eigentlich ziemlich sicher sagen, dass Facebook als Werbeplattform ENDLICH ausgelutscht ist. Ja, ich sage bewusst ENDLICH! Ich habe eh nie nachvollziehen können, wieso Unternehmen (groß oder klein) so sehr sich auf Facebook als Werbeplattform fixiert haben und ihre eigene Webseiten oft vollkommen vernachlässigt hatten, wenn sie denn überhaupt mal eine eigene Webseite hatten!

Natürlich "erreicht" man über die eigene Webseite weniger Leute ... aber was bringt einem im Vergleich denn so eine Facebook Seite überhaupt? Was erreicht man dadurch denn wirklich?!

Das ist natürlich davon abhängig unter welchen Gesichtspunkten man die Facebook Seite betreibt ...



Für mich als Hobbyfotografin war Facebook eine Plattform, wo ich die Möglichkeit hatte Menschen die ich gut kannte oder flüchtig kannte (oder auch nicht kannte) das was ich kreatives schaffe zu zeigen. Ja, es haben sich mehr Leute als ich persönlich kannte meine Fotos/Bilder und Co. angesehen... Menschen die ich kenne, die ich nicht kenne - aus Deutschland, Bulgarien, Mexiko, Russland und woher auch immer die Leute noch so kommen ... 
Eigentlich nicht viel anders als auf meinem Blog.

Aber über Facebook war man sich irgendwie "näher" ... ich konnte einige meiner "Fans" besser kennenlernen oder erstmal überhaupt kennenlernen, was zwar auch über meinem Blog möglich wäre, aber eher unüblich ist ... Und weiter?! Ja, es entstanden einige Kontakte, einige Shootings ... aber alles im allem ist das was ich von einer Facebook Seite hatte recht wenig ...

Ernstgemeinte(!!!) Shooting Anfragen, bei denen man wirklich gewillt war etwas zu zahlen und nicht nur einen Deppen suchte, der die Fotos kostenlos macht, habe ich bisher IMMER über meine eigene Webseite bekommen oder durch persönlichen Kontakt. 


Natürlich freue ich mich, wenn sich die Menschen meine Fotos anschauen ... aber muss ich mich wirklich dafür so sehr in Zeug legen?! Beiträge planen? Sich interessanten Texte oder gar Umfragen ausdenken, damit eine Aktivität auf der Seite herrscht, damit dann irgendwer den eigentlichen Beitrag (das Foto einen Tag später) zu sehen bekommt? Und letztendlich dann doch nur sehr wenige Menschen zu sehen bekommen, weil sie alle 100 Seiten folgen und mein Beitrag dennoch untergeht?!

Für mich persönlich geht die Rechnung nicht auf. Sie ging noch nie auf.

Ich hab viel Zeit mit Facebook als Seitenbetreiber verbracht ohne das es mir etwas gebracht hat... und habe noch ein paar andere Seiten die von selbst laufen, aber das liegt an dem Thema selbst ... Und auch wenn ich schon nach einem Jahr wusste, dass das mit meiner Facebook Salvas-Art Seite nicht so laufen wird, wie ich es mir vorgestellt hatte, habe ich dieses "Projekt" nie aufgegeben ...

Nachdem ich aber zwei Wochen fast gar nichts mehr auf meiner Seite gemacht hatte und sich im wesentlichen nichts verändert hatte als ich dann wieder etwas gepostet hatte... Habe ich beschlossen aus diesem Facebook-Kreislauf auszusteigen.

Mir war die Reichweite und Likes immer egal dennoch wollte immer eine kleine "Fanbase" erreichen ... fürs Ego, sagen wir wie es ist ... Aber ganz ehrlich, das bringt mir nichts.
Von einer Fanbase, egal wie groß sie ist habe ich nichts ...

Ich habe kein Studio, biete noch keine Shootings an ... und verkaufe an sich auch nicht wirklich etwas ... Kein "Fan" (der nicht zeitgleich ein Freund/guter Bekannter war) hat bisher irgendein Foto als Print bei mir gekauft ... das lief bisher immer über externe Seiten ... kein "Fan" wollte ein bezahltes Shooting bei mir ... was also hab ich von meiner Fanbase - egal wie groß sie nun ist? Außer, dass ich mich in einigen Punkten bestärkt fühle?!  - "Ui tolles Foto, hier haste ein Like"

Und brauche ich das wirklich?!





Es wird Zeit umzudenken.


Der erste Schritt ist erstmal dass ich aus dem Facebook Teufelskreis aussteige.
Wer was von mir sehen will findet seinen Weg, wer nicht Pech gehabt. Ich hab ja keinen echten Mehrwert davon ob jemand meine Beiträge auf Facebook sieht oder nicht.

Ich muss anfangen mich auf das zu konzentrieren von dem ich auch etwas habe.
Wie und in welchem Umfang muss ich selbst noch herausfinden ...

Denn letztendlich habe ich auch nichts davon, wenn sich Leute meine Fotos anschauen - ob auf Facebook, meiner Webseite, Blog und Co. - das bringt nur meinem Ego etwas und das brauche ich nicht. Ich habe zwar auch nichts davon, wenn ich zwar schöne Fotos mache und sie keiner sieht ... aber das stimmt ja so auch nicht, dass sie dann keiner sehen würde ... wenn ich auf Facebook verzichte oder mich diesem Reichweiten-Wahn abwende sehen einfach weniger Menschen meine Beiträge ... aber all dieser ganze Aufwand hat nicht desto trotz einen zu geringen nutzen.

Natürlich mache ich die Fotos bisher nur für mich ... die Frage ist reicht mir das wirklich noch?
Oder bin ich nun an einen Punkt wo ich auch einen weiteren Nutzen von haben möchte?
Und wie viel möchte ich dafür machen?




Aktuell sind jede Bemühung um Fans/Aktivität auf meinen Seiten nutzlos, außer für mein Ego. Da ich nicht wirklich etwas anbiete. Wozu sollte ich eine gute Reichweite haben (die ich aber nicht habe) wenn ich mit der Reichweite nichts bewerbe oder anbiete? 

Wozu - außer für mein Ego - habe ich mir auf so vielen Plattformen, Google+, Facebook, Instragram und Co. eine kleine "Fanbase" aufgebaut? 

Irgendeinen nutzen sollte sie ja haben ...
Natürlich schlichen sich zwischendurch auch bei mir die Gedanken, dass ich mir erst eine "große" Fanbase aufbauen sollte und müsste ehe ich überhaupt mit den Gedanken spielen sollte beispielsweise ein Gewerbe anzumelden.


Und das ist irgendwie auch logisch .. wozu ein Gewerbe anmelden, wenn keine Nachfrage besteht.
Die Frage ist aber auch, besteht wenig Nachfrage weil meine Fanbase so klein ist, oder ist meine Fanbase so klein weil ich nichts anbiete?
Hmmmm ja das erinnert nun etwas zu sehr an die Frage was zu erst da war, das Huhn oder das Ei. Aber ich finde, dass es dennoch ein interessanter Denkansatz ist. Und wenn ich die Seiten die eher bescheidenere Fotos abliefern mit meiner vergleiche, aber Shootings anbieten dann glaube ich wirklich, dass etwas dran sein könnte ...

Mir haben schon vor Jahren sooooo viele Leute gesagt, ich sollte unbedingt ein Gewerbe anmelden. 

Aber dieses Thema ist echt extrem Komplex, weswegen ich da auch keine voreilige Entscheidungen treffen möchte. Dennoch arbeite ich seit Anfang des Jahres ins Geheim darauf hin ...
So habe ich an meiner Webseite gearbeitet, habe mir vor Monaten auch endlich eine Preisliste erarbeitet ... und auch viele andere wichtige Fragen konnte ich klären ... Und natürlich habe ich an mir selbst gearbeitet. Meinen Umgang mit Menschen vor und hinter der Kamera ... Eigentlich bin ich fast dazu bereit diesen Schritt zu wagen. Denn letztendlich habe ich ja nichts zu verlieren ...
Im schlimmsten Fall muss ich das Gewerbe wieder abmelden ... Aber ...
Genau, es sind die vielen dutzenden "abers" die mir durch den Kopf gehen.

Aber so vieles, was mich bestärkt diesen Schritt zu machen ... Und nein, das sind gewiss keine Facebook Likes ;-) Sondern echter wahrer Feedback ... Neidvoller und neidloses Feedback von Fotofreunden, von Models, von normalen unbekannten Konsumenten die mir dann aus dem nichts mal eine Mail schreiben, Anfragen die mich doch mal erreichen - die nicht nur einen Deppen suchen die kostenlos Fotos machen ;-) ...



Die Frage ist aber, will ich das wirklich? Will ich überhaupt diesen Schritt gehen?
Will ich "buchbar" sein und "abliefern" müssen? Oder welche andere Möglichkeiten gibt es noch einen Mehrnutzen von meinem Hobby zu haben? 
Ist das Hobby Fotografie überhaupt noch etwas für mich? Oder sollte ich mich auf etwas anderes konzentrieren? Vielleicht mehr auf meine Stärken - wie z.B. die Bildbearbeitung?
Fragen über Fragen ... Alle hängen sie irgendwie zusammen ... und irgendwie auch nicht. 
So viele worauf ich noch keine Antwort habe und alles zusammen dafür gesorgt haben, dass ich wirklich nicht mehr großartig auf Facebook etwas posten möchte. 
Nicht viel anders ist es aber auch Instagram.

Es wird Zeit umzudenken.
In welche Richtung weiß ich noch nicht.

Bin gespannt, wer den Beitrag lesen wird und würde mich über Rückmeldungen von euch sehr freuen ;-) Gerne auch Privat ... vielleicht erlebt ihr auch gerade etwas ähnliches durch oder habt es schon hinter euch ... sehr gerne würde ich eure Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema wissen!
Schreibt mir!


Bis zum nächsten Mal, eure Stephanie!








Dienstag, 5. September 2017

Hungrig in Mainhattan



Hungrig in Mainhattan?!
Was für eine dämliche Überschrift werden sich einige nun denken ... aber hinter dieser Überschrift versteckt sich eine kleine Geschichte bzw. der eigentliche Grund, warum es mich am 30.06.2017 wieder nach Frankfurt am Main verschlagen hat ...

Wie ihr aus meinen Städte-Trips-Erfahrungsbeiträgen sicherlich schon herausgelesen habt, finde ich zwar Frankfurt als solches zwar schön - aber Städte bezogen, bin ich eigentlich in Hamburg verliebt ... was also treibt mich also nach "so kurzer" Zeit wieder in diese Stadt?
Die Antwort ist wirklich der Hunger ...

Hääää?
Ja, der Hunger ... nicht etwa der Hunger nach irgendetwas, sondern nach etwas was ich in einem Umkreis von ca. 200 Kilometer nirgend wo anders bekomme. Wirklich nicht.

Richtig mexikanisches Essen :-D

Ja, ich sehe schon wie einige ihre Augen verdrehen und Ansetzen wollen zu sagen, aber in blahblah gibt es doch ... PSSSSCHT - gibt es nicht. Ihr würdet doch auch keine Currywurst bei McD essen wollen und das als die beste Currywurst eures Lebens bezeichnen wollen, oder? ... Ja, ich weiß der Vergleich hinkt etwas, aber so in etwa ist es. Ich habe in meiner Region alles durchprobiert, Karten studiert oder mir zeigen lassen ... Ich habe selbst in Frankfurt in denen es 10 oder 12 verschiedene mexikanische Restaurants geben sollen, nur EIN einzigen gefunden, dass der mexikanischen Küche würdig genug ist ... denn dieses kleine, aber feine Restaurant mit seinem besonderen Ambiente bietet DAS traditionelle Gericht an nach dem es mich seit Jahren sehne...  

Tamales.

Tamales, ist wie Tacos, Burritos und Enchiladas ein sehr beliebtes mexikanisches Gericht. Doch ist es im vergleich zu allen anderen Gerichten ein sehr aufwendiges Gericht. Wie bei allen anderen Gerichten wird auch dieses aus der Hauptzutat MAIS hergestellt, doch hier beginnt schon das Problem ... das RICHTIGE Maismehl, das einen unverkennbaren (wichtigen) Eigengeschmack mitgibt wird in ganz Deutschland nur von zwei Händlern angeboten - diese haben ihre Sitze in Berlin sowohl München. Dieses Maismehl gibt nur einen besonderen Geschmack ab sondern entscheidet auch über die Konsistenz der Gerichte. Das gilt bei Tacos, Burriros und eben Tamales.

Was sind denn nun Tamales?
Tamales ist eine Maismehl-Maultasche die mit Hühnchenfleisch und Salsa gefüllt wird und mit Maisblättern gedämpft wird. Ich habe nach einem Video gesucht, dass euch das optisch veranschaulicht, aber Vorsicht ... ihr werdet Hunger bekommen ;-) 

https://www.youtube.com/watch?v=DlmGMajl6gw

Wie man es sich schon denken kann, ist die Herstellung von Tamales sehr, sehr, sehr zeitaufwendig. Eigentlich ist zwar jedes traditionelle mexikanische Gericht sehr zeitaufwendig, aber die wenigsten machen die Speisen korrekt ... aber kaum ein mexikanisches Restaurant das ich bisher gesehen habe hatte Tamales auf ihrer Karte, bis auf eins in Frankfurt. 

Ich persönlich liebe Tamales - mehr als alles andere ... schon als Kind mochte ich sie sehr und als ich vor Jahren selbst einige gemacht habe und sie mir tatsächlich geglückt sind, habe ich mich lustvoll der Völlerei hingegeben und über 10 Stück verputzt ... und meinem Man nur wenige übrig gelassen ...  Daher weiß ich wirklich wie man sie macht und wie zeitaufwendig das ist... Da mir einige Zutaten fehlen und ich die nicht so schnell nachgekauft bekomme, kann ich auch nur noch ein einziges Mal noch mit dem was ich habe Tamales machen ... 

Zum Jahrestag bzw. einige Tage nach unserem Jahrestag, wollten mein Mann und ich daher lecker essen gehen ... und was könnte es besseres geben außer Tamales?
Da ich die Karte und die Facebook Seite des Restaurants schon gestalkt hatte, wusste ich, dass meine Erwartungen nicht hätten enttäuscht werden können und ich freute mich riiiiiesig darauf.

Tjaaaaa, aber das Schicksal verhielt sich mir gegenüber wieder einmal so, wie es sich immer verhält ... Tamales waren aus.
Japp ... könnt ihr meinen Blick sehen, als die überaus freundliche Kellnerin mir das mitteilte ... hört das klirren des Glases ... meine Welt zerbrach ... Nein, nein, ich bin nicht in tränen ausgebrochen, auch wenn ich innerlich bitter geweint hatte ... hahahaha
Ich hab mir einfach etwas anderes aus der Karte ausgesucht. Auch wenn es nicht das war, weswegen wir nach Frankfurt gefahren waren ... es hat einfach klasse geschmeckt. Alles war super lecker ...
und diese Churros als Nachtisch hmmmmmm hmmmm
...
Viele die mich kennen, wissen ja, das ich leidenschaftlich gerne koche - und das sogar recht gut - ich mache nahezu alles selbst vermeide Fertigprodukte und kenne mehr als 10 Gewürze ;-) Mein Motto ist beim Essen wirklich: ich bestelle nichts, was ich zu Hause selber (besser) kochen könnte ... Und auch wenn für meinen Gaumen das Essen mehr würze vertragen hätte können (für einen normalen deutschen Gaumen war es perfekt) war das Essen dort wirklich, wirklich - sehr lecker ...
Und wenn ich jetzt beim schreiben daran denke bedauere ich es, dass Frankfurt soooo weit weg ist und es nicht mal in Kassel ein anständiges mexikanisches Restaurant gibt ... aber ich hab eine tolles Sushi Restaurant gefunden das mein Hunger nach Tamales bis zum nächsten Frankfurt Besuch stillen wird ...

Wer also mal wirklich mexikanisches Essen probieren möchte und gerade in Frankfurt ist, wird im 
El Pacifico sicherlich was leckeres für sich finden ;-)

http://www.el-pacifico-ffm.de/

Wer unbedingt Tamals essen mag, sollte aber vorher telefonisch nachfragen ob es die gibt ;-)
Und gebt mir bescheid ;-) hahahahah

Jedenfalls, war ich wirklich nicht zum fotografieren in Frankfurt....
Auch das Shoppen danach war nicht so geplant - und der Kaufkater danach dauerte eine Weile ... 
Aber da wir nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen waren bot es sich an meine Kamera und Stativ mit zu nehmen ... Leider verbrachten wir die Sonnenuntergangszeit mit der Parkplatzsuche, die wirklich ein absoluter Albtraum war! ... Und mich dazu verleitet die Theorie aufzustellen, dass die Leute in Frankfurt wenn sie einmal einen Platz gefunden haben niemals wieder rausfahren ...

Und so blieb mir zum fotografieren nur noch die blaue Stunde.


Anders als beim letzten Frankfurt Besuch, hatte ich dieses Mal ein Fisheye Objektiv dabei, dass auch bei allen Aufnahmen wieder zum Einsatz kam. Auch wählte ich dieses Mal eine andere Brücke zum fotografieren ... 


Es war ein wirklich schöner Abend ... von den Temperaturen her spitze ... und die Aussicht am Main ist in der Nacht einfach magisch ... wirklich ein kleines "Mainhattan" ...


Wo man fast etwas neidisch werden kann, nicht wie die Leute im Motorboot (Lichtspur im unteren Foto) durch die Gegend fahren zu können ;-)



 Tja ... das wars schon an Fotos ... die anderen privaten Fotos zeige ich euch nicht ... und da ich die anderen Fotos von der Zeil Gallerie und Co. nur mit dem Handy (Instagram Stories) gemacht habe ist die Qualität auch nicht so toll um sie euch hier zu zeigen, aber irgendwann verschlägt es mich eh wieder nach Frankfurt ... und dann ... TAMAAAALEEES!!!! :-D ;-)

Wünsche euch einen tollen Abend!

Bis zum nächsten Mal ;-)





Sonntag, 20. August 2017

Viehmarkts-Shooting mit Marle und Vanessa


Juuuuuuuhuuuu!
Endlich konnte ich auf dem Arolser-Viehmarkt ein Shooting umsetzen!
Fotofreunde und treue Leser werden sicherlich wissen wie lange ich das schon vorhabe!
Eigentlich wollte ich schon immer ein Fotoshooting auf dem Viehmarkt machen, seitdem ich überhaupt auf dem Festplatz fotografiere ...
Allerdings hatte es bisher nie geklappt ...

Viele Jahre habe ich einfach überhaupt niemanden für dafür begeistern können sich überhaupt mal von mir fotografieren zu lassen, selbst im Freundes bzw. Bekanntenkreis ... das hat sich bis heute auch nicht viel geändert - warum ist mir zwar noch immer schleierhaft, aber wer nicht will, der hat schon .. Letztes Jahr hätte es fast geklappt, aber dann sagte man mir ziemlich kurzfristig ab so dass ich auch kein Ersatz mehr finden konnte.

Dieses Jahr machte ich nur einen Tag bevor der Viehmarkt los ging eine Model-Suchaktion auf meiner Facebook Seite worauf sich auch ziemlich schnell Marle meldete.
Allerdings konnte sie erst an den Freitag, da ich jedoch wusste, dass Marle schon ein wenig Erfahrung vor der Kamera hatte einigten wir uns auf den Freitag ...
Der Freitag ist natürlich wesentlich besuchter als der Viehmarkts-Donnerstag, aber das hat uns allen nicht gestört!

Fotografiert habe ich mit der Pentax K3II ausschließlich mit dem Fisheye Objektiv.
Warum denn ein Fisheye bei Portraits?! Nun, die Linse ist einfach klasse.
Anders kann man es nicht sagen ... und ich kann einfach viel mehr auf einem Bild drauf bekommen was ich auch wollte, denn die besondere Umgebung sollte natürlich mit auf den Bildern zu sehen sein. Und das wars. Mehr kam nicht zum Einsatz (außer später noch ein Stativ). Mehr hab ich nicht, mehr brauch ich nicht ... Das Shooting dauerte ca. 1 1/2 Stunden.


Die Fotos wurden natürlich alle noch nachbearbeitet. Bei einigen wurde der Dynamik Umfang erhöht, einige wurden matt gemacht ... und an vielen anderen Reglern rumgespielt um für jedes Foto einen eigenen Look zu schaffen ... 


Ich zeige euch hier einige Fotos die sich sehr, sehr ähnlich von der Pose/Blick und Schnitt sehen, das liegt zum einen daran, weil mir einige Fotos besser gefallen haben, als den beiden Models und weil ich verschiedene Farbloos ausprobiert habe.


Nun aber genug, geschrieben ... 








Vanessa






























Die Langzeitaufnahmen waren von mir nicht ganz so durchdacht ... Ich hätte besser zwei Aufnahmen machen sollen, damit die beiden nicht so lange versuchen hätten müssen sich nicht zu bewegen ... Deswegen ist auch leider eine Unschärfe in den Gesichtern zu sehen. 





Für das erste Shooting dieser Art bin ich aus fotografischer Sicht schon ganz zufrieden, gerade unter diesen "extrem" Bedingungen und bin gespannt, ob ich nächstes Jahr wieder Models finde, falls ich ein Viehmarkts-Shooting wiederholen werde :-D

Die kommende Tage wird es auf Facebook und im Blog etwas ruhiger werden
- eine "Spät-Sommer-Pause" ;-) Aber wahrscheinlich werde ich hin und wieder mal ein auf Instagram eine Story posten ... schaut mal rein ;-)

Bis dahin lasst es euch gut gehen! 





Montag, 14. August 2017

Impressionen vom 286. Kram- und Viehmarkt 2017


Hey ihr Lieben, heute zeige ich euch etliche Fotos vom Kram- und Viehmarkt in Bad Arolsen, das vom 03.08.2017 bis zum 06.08.2017 ging. Es ist das größte Fest dieser Art in Nordhessen und für mich seit einigen Jahren immer wieder ein fotografisches Highlight zu dem ich auch immer wieder mit einigen Fotofreunden unterwegs bin.

Seit letztes Jahr führe ich auf Facebook eine weitere Seite die sich rund um den Arolser Viehmarkt dreht. Die Idee dazu kam mir, da ich seit dem ich selbst auf Facebook aktiv bin - also seit 2009 - immer wieder auf Facebook die Veranstaltungen zum Viehmarkt erstelle und somit jedes Jahr aufs neue auch bezüglich des Viehmarkts etliche Fragen gestellt bekomme ... Da ich aber nicht von allen Dingen die auf dem Viehmarkt los sind Fotos machen kann und mag und ich ja auch immer wieder mit einigen anderen (Hobby) Fotografen unterwegs bin wollte ich eine Seite erstellen um so quasi alles zu verbinden ... Dadurch bin ich dieses Jahr, ebenso wie letztes Jahr - quasi für zwei verschiedene Seiten fotografisch unterwegs ... einmal für meine Fotoseite "Salvas-Art" und einmal für die Viehmarktsseite ...

Die Fotos die ich für beide Seiten mache unterscheiden sich enorm, da ich das Feedback der "Viehmarkts-Fans" aufgreife und auch das fotografiere, was mich persönlich fotografisch etwas weniger interessiert, aber die Leute sehen wollen ... So auch dieses Jahr wieder der große Festzug.

Seit einigen Jahren fotografiere ich den Festzug immer wieder von einer bestimmten Stelle aus, da ich dort die Möglichkeit habe einen Fest-Wagen von drei bis vier verschiedenen Positionen festzuhalten. Sollte ich also einmal den idealen Punkt verpasst haben habe ich immer drei weitere Chancen ein "schönes" Foto zu machen ... und ihr könnt euch nicht vorstellen wie schnell mal den perfekten Moment verpasst ... Mal sind die Leute durch andere Wagen verdeckt, laufen zu den Besuchern ... oder mal werde ich vor Ort abgelenkt oder mir läuft jemand vor die Linse ... Dieses Jahr war das Wetter für den Festzug perfekt - fotografisch nicht ganz so toll, weil die Sonne ganz schön grell war ...  Die Fotos vom Festzug möchte ich allerdings nicht auch noch hier komplett hochladen - daher verweise ich an dieser Stelle zu dem entsprechenden Facebok Album: >HIER<
Die Fotos wurden NICHT bearbeitet, da ich sie schnell hochladen wollte und es wenige Stunden später schon zum Festplatz ging ...


Einige Fotos die am Donnerstag Abend entstanden sind und reinen dokumentarischen Wert haben sind ebenfalls nur über die Facebook Viehmarkts-Seite zu sehen. Schaut dafür bitte >HIER< rein.

Eigentlich wollte ich an dem Viehmarkts-Freitag schon Vormittags auf den Festplatz gehen, da morgens dort immer die "Vieh"-Ausstellung zu sehen ist und das leider viel zu selten fotografisch festgehalten wird ... allerdings wurde es am Donnerstag so spät, dass ich mich morgens nicht rechtzeitig aus den Federn raffen konnte und am Abend eh wieder auf den Viehmarkt verabredet war ...

Denn ich konnte endlich ein Model finden, dass sich von mir auf dem Viehmarkt fotografieren lassen wollte. Die Fotos aus diesem Shooting zeige ich euch aber ein anderes mal.

Und so konnte ich auch am Freitag all das, was ich am Donnerstag versäumte, für die Viehmarkts-Seite fotografieren ... natürlich fehlen viele weitere Stände - alles fotografieren ist auch sehr schwer und auch wenn ich bei diesen Fotos meinen fotografischen Anspruch etwas zurück schraube, kann ich mich auch nicht aufraffen jeden Stand zu fotografieren ... aber ich versucht so viel wie möglich festzuhalten um einen guten Eindruck des Festes zu vermitteln. Die Fotos vom Freitag findet ihr >HIER<


Die eigentlich spannenden Aufnahmen und das was mich daran reizt den Arolser Viehmarkt zu fotografieren zeige ich euch dagegen hier!

Fotografiert habe ich mit meiner Pentax K3II Kamera - fast ausschließlich mit dem Fisheye Objektiv - weil ich damit viel mehr auf ein Foto bekomme und ich die Linse einfach mag!
Bei den Langzeitaufnahmen kam natürlich ein Stativ zum Einsatz, jedoch habe ich etliche Aufnahmen auch Freihand aufgenommen oder die Kamera an dem Geländer abgestützt oder auf dem Boden gelegt - je nach Perspektive.





Von einigen Fahrgeschäften habe ich extrem viele Aufnahmen gemacht. Das hängt nicht damit zusammen, dass ich bestimmte Fahrgeschäfte bevorzuge sondern ganz oft mit der Beleuchtung die jedes Foto so unterschiedlich macht.
So auch beim Kettenflieder - auch am Tag. Je mehr Fotos ich von dem Fahrgeschäft mache umso einfacher kann ich das für mich beste Foto daraus picken ... wobei manchmal die Wahl echt schwer wird ... Und manchmal gibt es einfach nicht "DAS" perfekte Foto ... 


^ So ist hier der Schnitt und die Wolkenstruktur am besten ...




^ Hier die Beleuchtung "Volare" am besten ...


^ Hier ist es mal in grün ...


Jedes Foto sieht anders aus ...






Und in der Nacht steigt die Schwierigkeit nochmal einen "perfekten" Pilz zu bekommen oder interessante Lichtspuren ... die Farbe der Beleuchtung verändert das Ergebnis auch enorm ...und dann kommt ab und zu auch noch Nebel zum Einsatz ... All diese Faktoren machen es so spannend und interessant auf dem Viehmarkt zu fotografieren. 












Einige Perspektiven die ich in den Jahren zuvor schon erprobt hatte und mir besonders gefallen hatten, versuchte ich erneut auszuwählen da ich damals auch eine andere Kamera hatte und die Bildqualität auch noch mal steigern konnte ... Aber auch da ist es schwierig den idealen Moment zu erwischen ... Den Moment wo "Break Dancer" aufleuchtet, "Das Original" ebenfalls und dann auch noch tolle Lichtspuren und Sternchen zu sehen sind ...

















Die Schwierigkeit hier, ist nicht nur das Fahrgeschäft so scharf wie möglich zu fotografieren, ich versuche auch gerne immer mal wieder die Personen scharf zu bekommen ... dass das nicht ganz so einfach ist und nicht immer gelingt kann man aber hier wunderbar sehen ...

















Diese Aufnahmen entstanden ohne Stativ. Meine Kamera lag auf dem Boden ... war allerdings nicht ganz so einfach so zu fotografieren, weil der Boden ganz schön gewackelt hatte - aber die Perspektive hatte mich gereizt!





Den Ghost Rider konnte ich erst am Freitag zufriedenstellend fotografieren. Für die Perspektive verzichtete ich ebenfalls auf Stativ und stellte die Kamera auf dem Geländer ab und versuchte bei der Langezeitaufnahme nicht so viel zu wackeln ... aber nur auf die Art war es mir möglich trotz Fisheye die "Scheibe" komplett drauf zu bekommen ...









Von diesem Fahrgeschäft hatte ich in der Vergangenheit für mich schon das beste Foto geschossen, dennoch wollte ich noch eine "Fisheye"-Version aufnahmen ... Aufgenommen ohne Stativ.




Und auch vom Viehmarkt als solches hoch oben auf dem Königsberg konnte ich dieses Jahr kein schönes Foto machen, dass das Foto vom letzten Jahr toppen würde ... Aber in diesem Punkt sind wir - meine Fotofreunde und ich - uns alle einig ... so einen fantastischen Sonnenuntergang über den Festplatz wie letztes Jahr gibt es nur einmal ... 


Dennoch braucht es auch da seine Zeit, bis alle optisch wichtigen Fahrgeschäfte in Bewegung sind ... dieses Jahr hatten wir aber wie man sehen kann auch mit der Perspektive unsere Probleme, da die Ausstellungs-Wohnwagen etwas tiefer standen und wir nicht hoch genug kamen ... aber so entstehen auch neue Bildschnitte und Perspektiven ... 




Als fotografischen Abschluss und dieses Jahr wirklich fotografisch ein Highlight war am Sonntag das große Brillant-Feuerwerk, das man am besten aus der Ferne sieht und fotografiert ... 










 Ein Selfie auf dem Festplatz musste dieses Jahr auch sein ...




Zum Abschluss möchte ich euch noch ein Video zeigen, dass ich aus den Fotos und Videos die dieses Jahr entstanden sind zusammengestellt habe...





PS: Einige Viehmarkts-Fotos können als Print, Leinwand und Co. bestellt werden. Schaut doch mal in meinem Shop vorbei.